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Mit komplementären oder alternativen Heilmethoden beschäftigt sich der medizinische Fachkreis mehr denn je. Seien es Methoden von Dr. Bilz, wie Heilgymnastik anno 1898 oder Behandlung mit Musiktherapie aus der Antike.

Musiktherapie hilft bei der Aktivierung und Auslösung heilsamer emotionaler Prozesse, bei der Förderung von Interaktion und Kommunikation, sowie bei der Entwicklung ästhetischer Erlebnisfähigkeit. Stützende und begleitende Musiktherapie harmonisiert die Erlebniswelt der Patienten und fördert die Bewältigung der Krankheit.

Eine weitere Therapieform die ebenfalls ihren Ursprung vor langer Zeit hatte ist die Magnetfeldtherapie. Intensive Forschungen auf dem Gebiet des Magnetismus wurden z. B. von Dr. Karl Reichenbach um 1841 betrieben.

Eine Reihe namhafter Mediziner wie Sanitätsrat Dr. U. Lutze, Generalarzt Dr. v. Stuckrad aus Berlin oder Geheimrat Dr. v. Nussbaum aus München haben sich seinerzeit zu Gunsten des Magnetismus ausgesprochen.

Wiederaufgegriffene Therapieformen finden heute Ihre Anerkennung in der medizinischen Fachwelt. Der therapeutische Erfolg beim einzelnen Patienten bildet sicherlich die Grundlage für die schnelle Verbreitung der komplementären Behandlungsformen.

Viele objektive wissenschaftliche Untersuchungen von führenden Universitäten bilden die Basis für den wachsenden Erfolg dieser Therapien.


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