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MED.EX. VETERINÄRMEDIZIN
ERFAHRUNGSBERICHTE AUS DER TIERÄRZTLICHEN PRAXIS
EIN BEITRAG VON DR. R. JEBENS,
TIERÄRZTLICHE GEIMEINSCHAFTSPRAXIS, D - 27432 BREMERVÖRDE
Als skeptischer Veterinärmediziner ohne Erfahrung mit der Magnetfeld-Stimulations-Therapie ließ ich mich
nur widerstrebend zu einer Testphase mit dem Physiotron Gerät überreden. Nach dieser Entscheidung folgte
ich dem Motto: Alles auf die Matte. Zu meiner Überraschung musste ich zahlreiche verblüffende Ergebnisse
registrieren, die dazu führten, dass nun allen Hundepatienten mit Bewegungsstörungen das Magnetfeld als
Begleittherapie empfohlen wird.
ERSTE ERFOLGE
Eröffnet wurde die erfolgreiche Serie im Notdienst mit einem Dackel, der nach einem Trauma unter
einer hochgradigen Bewegungsstörung der Hinterhand litt. Neben konservativer Injektionstherapie erhielt
der Hund maximale Impulse, die er ohne Unruheerscheinungen aushielt. Wider Erwarten verließ er die Praxis
mit deutlichen Besserungsanzeichen.
BEISPIEL LANGZEITTHERAPIE
Zwei besonders erwähnenswerte Patienten möchte ich im folgenden vorstellen:
Die deutsche Schäferhündin - Gina geb. 17.01.1999 zeigte ab September 1999 wechselnde
Lahmheit der Vordergliedmaßen. (Diagnose: OCD des Rechten Schultergelenks) OP erfolgte am 09.11.1999.
Danach erhielt der Hund für ca. 3 Monate Chondroitin Sulfat als orale Unterstützungstherapie. Im Februar 2000
lief Gina noch nicht beschwerdefrei und erhielt daraufhin wöchentlich Hyaluronsäure intravenöse über
5 Wochen und weiterhin Chondroltin Sulfat. Auch danach zeigte Gina nach normaler Belastung (Spaziergang) deutlich Lahmheit.
Ab Juni erhielt die Hündin wöchentlich mindestens 5 Sitzungen Magnetfeld in voller Intensität. Nach einiger Zeit
verflachte die Lahmheit und zeigte sich nur deutlich an den behandlungsfreien Wochenenden. Die Besitzerin führte diese
Behandlung mit großer Geduld und viel Verständnis bis September durch und erfreut sich jetzt an einer beschwerdefrei
laufenden Hündin.
BEISPIEL KURZBEHANDLUNG
Neben diesem Beispiel einer Langzeitbehandlung möchte ich einen weiteren Patienten erwähnen,
der mit 14-tägiger Magnetfeld-Therapie erfolgreich behandelt wurde: vierjähriger Rauhaardackel,
vor 6 Monaten wegen eines Diskopathieanfall behandelt, erscheint mit hochgradigen Schmerzen im Bereich der
Lendenwirbelsäule; Panniouluxreflex vermindert; Stellreflexe der Hintergliedmaßen nicht aufweisbar.
Konservative Behandlung mit Dexamethason. Phenyibutazon und Vitamin B; zusätzlich Magnetfeld.
Am Folgetag Lähmungserscheinungen der Hinterhand. Urinabsatz passiv, kein Kotabsatz. Überweisung
an eine neurologische Klinik zur Abklärung der Prognose. Diagnose: Discusprolaps zwischen Th10 und Th11 sowie
zwischen Th11 und Th13. Therapie wie angeführt wird fortgesetzt. Wenn keine Besserung erfolgt, soll mit fraglicher Prognose
eine Laminektomie durchgeführt werden. Nach weiteren 4 Tagen kann der Hund wieder stehen. Urin und Kotabsatz erfolgen
kontrolliert. Weiterbehandlung nur durch Magnetfeld für ca. 8 Tage. Der Rauhaardackel ist heute beschwerdefrei.
Anhand dieser Fallbeispiele zeigt sich die Magnetstimulation in unserer Praxis als eine sinnvolle Ergänzung
der therapeutischen Bandbreite, auf die wir nicht verzichten möchten.
Dr. R. Jebens
PHYSIKALISCHE THERAPIE IN DER VETERINÄRMEDIZIN
EIN BEITRAG DER VETERINÄRMEDIZINISCHEN UNIVERSITÄT, A - 1210 WIEN
Die Klinik für Chirurgie und Augenheilkunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien setzt seit
einigen Monaten Magnetfelder in der physikalischen Therapie ein.
Die Methoden der physikalischen Therapie in der Tiermedizin entsprechen zu großen Teilen denen der
Humanmedizin. Die Magnetfeldtherapie kommt sowohl in der postoperativen Rehabilitation, zum Beispiel nach
Frakturen, als auch in der Versorgung geriatrischer Patienten mit Problemen des Bewegungs-apparates zum Einsatz.
Ein Großteil unserer Patienten erhält das Gerät zur Erzeugung des Magnetfelds für mehrere
Wochen (in der Regel einen Monat) als Leihgabe für die häusliche Therapie. Die Vorschreibung des
Programms, die zu wählende Intensität und die Therapieintervalle werden von uns vorgegeben.
Die Patientenbesitzer werden dazu angehalten, genau über die Reaktionen des Tieres während und
nach den Behandlungen Buch zu führen. Während dieses Zeitraumes werden die Patienten regelmäßig
zur Vorstellung gebracht und der Heilungsverlauf evaluiert. Es sei darauf hingewiesen, dass wir das Magnetfeld in den meisten
Fällen nicht als alleiniges Therapeutikum einsetzen, sondern es als sinnvolle Ergänzung zu den anderen Methoden
der physikalischen Therapie betrachten. Als ergänzende Behandlung wird häufig die Akupunktur mit Erfolg eingesetzt.
Die Bewertung der Therapie durch die Besitzer ist zufriedenstellend, zu einem großen Prozentsatz wird über
eine gesteigerte Aktivität und eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens des Tieres berichtet.
Diese Beobachtungen lassen sich auch aus tierärztlicher Sicht weitgehend bestätigen, vor allem scheint
das Magnetfeld einen positiven Einfluss auf den Heilungsverlauf nach Frakturen zu haben. Weiters ist auch von einer
deutlichen Verbesserung der Schmerzsymptomatik bei Erkrankungen der Wirbelsäule und der Hüften zu berichten.
Auf Grund dieser Erfahrungen empfehlen wir die Magnetfeldtherapie als unterstützende Begleitmaßnahme zu den
anderen Methoden der physikalischen Therapie und zu denen der Akupunktur.
Dr. Susanne Lendl,
Veterinärmedizinische Universität, Wien
MED.EX. INFORMATION
DAS MAGNETFELD IN DER VETERINÄRMEDIZIN
EIN BEITRAG DER MED.EX. ZENTRALE, ENNS
In der Tiermedizin kann die PHYSIOTRON-Magnetfeld-Stimulation mit einem ähnlich breiten Anwendungsspektrum
wie in der Humanmedizin eingesetzt werden. Denn die tierischen Organismen entstanden unter den gleichen natürlichen
Bedingungen wie der Mensch und sind auf das natürliche Erdmagnetfeld angewiesen. Auch im Tierkörper sind die
meisten biologischen Vorgänge mit elektrischen und magnetischen Abläufen verbunden und durch solche beeinflussbar.
Verschiedene Störfaktoren der heutigen Zeit haben ähnliche Auswirkungen wie beim Menschen.
Mangel an qualitativ bedarfsgerechter Ernährung, ungesunder übermäßiger Stress und
auch zunehmende chemische und technische Umweltbelastung. Darüber hinaus stellen die Anforderungen
aus Tierzucht und Tiersport eine hohe Belastung dar. Ja selbst die oft nicht artgerechte Tierhaltung in menschlichen
Wohnbereichen wirkt sich ungünstig auf Entwicklung und Gesundheit unserer „Lieblinge“ aus.
Stoffwechselprozesse laufen nicht mehr optimal ab, übermäßige Verschleißerscheinungen und
degenerative Krankheitsprozesse treten auf.
Hier kann die Behandlung mit geeigneten pulsierenden Magnetfeldern, wie sie von den PHYSIOTRON-Magnetfeld-Systemen
erzeugt werden, eine große Hilfe sein. Verbesserte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung, bessere Durchblutung
und verbesserter Zellstoffwechsel bewirken positive Effekte zur präventiven Gesunderhaltung, zur Leistungssteigerung
und zur Therapie von Krankheiten. Eine Vielzahl praktischer Anwendungsbeispiele und Untersuchungen beweist die positiven
Wirkungen der Magnetfeld-Stimulation auf das Tier. Sowohl kleine Haustiere wie Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Hamster
und Vögel, als auch größere Nutz- und Sporttiere, vor allem Pferde, können sehr wirkungsvoll behandelt
werden. Das PHYSIOTRON-Magnetfeld-Stimulations-System wird seit Jahren in der Tierklinik Altmünster zur Behandlung
mit Erfolg eingesetzt.
Univ. Lektor Mag. Dr. Kaun bezeichnet das PHYSIOTRON System als wertvollen Beitrag zur Behandlung
von Pferdepatienten und beim Langzeiteinsatz sicher auch als Prophylaktikum vor Verschleißerscheinungen
beim Athleten Pferd.
Allgemeine Beobachtungen nach der Behandlung:
Reduktion von Verspannungen
Senkung des Ruhepulses
Senkung der Ruheatmung
Zunahme der Vitalaktivität
MED.EX. Zentrale, Enns