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CHIRURGIE
UND SPORTMEDIZIN
EIN BEITRAG VON DR. MED. W. R. ACHENBACH,
FACHARZT FÜR CHIRURGIE UND SPORTMEDIZIN,
D - WITTENBERG
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FRAKTURBEHANDLUNG
Alle Frakturen werden, soweit der Patient das wünscht, einer Magnetfeld-Resonanz-Therapie unterzogen.
Die Beurteilung bezüglich einer früheren Knochenbruchheilung lässt sich nicht immer sicher nachweisen.
Jedoch haben wir bei einzelnen Patienten eine Handgelenksfraktur bereits nach 3 Wochen fest gesehen.
DYSTORSIONEN UND BÄNDERRISSE AM SPRUNGGELENK MIT MF-THERAPIE
Frische Dystorsionen und Bandrupturen werden in Kombination mit Dolobene Verbänden, später Tape Verbänden
behandelt. Die Schmerzen und die Schwellungen gehen in dieser Kombination, in der Regel in drei bis fünf Tagen zurück,
so dass sehr früh die Vollbelastung und funktionelle Behandlung erfolgen kann. Es liegen Erfahrungen über die funktionelle
Behandlung von isolierten Aussen-knöchelfrakturen vor, die ohne Gips innerhalb von 6 Wochen zur Ausheilung kamen.
ARTHROSEN DER GELENKE
Arthrosen von Gelenken, chronische Beschwerden nach Endoprothesen-operationen lassen sich oft unter Magnetresonanztherapie
beschwerde-frei machen oder zumindest günstig be-einflussen. Die Dauer der Beschwerde-freiheit ist dabei offensichtlich von
der Anzahl der Behandlungen abhängig.
Reizergüsse in arthrotischen Gelenken, Reizergüsse bei jugendlichen retropat. Arthrosen oder nach Arthroskopien
lassen sich häufig ohne Punktionen zum Abklingen bringen.
ZERVIKOBRACHIALSYNDROM UND
MIGRÄNE, LUMBALSYNDROM
Akute Migräneanfälle lassen unter einer Sitzung eine deutliche Verminderung der Schmerzattacke erkennen.
In der Kombination mit Akupunktur und späteren Muskelaufbauübungen der Halsmuskulatur lassen sich bis zu
80 Prozent der Migränepatienten für länger als 6 Monate manchmal bis zu zwei Jahren von ihren Schmerzen
befreien.
Die gleiche Behandlungsmethode führt sowohl beim chronischen Cervikal wie auch Lumbalsyndrom zur Beschwerdefreiheit
von bis zu zwei Jahren und länger, falls die Übungstherapie fort-gesetzt wird. Bei frischen Kreuz-beschwerden
(Verhebetrauma u. ä.) ohne Bandscheibenbeteiligung lässt sich manchmal schon nach einer Sitzung in
Kombination mit Neural-therapie Beschwerdefreiheit erzielen.
DR. MED. W. R. ACHENBACH
VORSCHAU - TINNITUS
EIN BEITRAG VON DR. MED. JOHANN FUCHS,
FACHARZT FÜR ALLGEMEINMEDIZIN, A - GRAZ
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Emotionaler Stress, Hektik und Leistungsdruck
habe ich in meiner Praxis oft als Auslöser von Ohren-geräuschen erlebt. Infekte der oberen Atemwege
Mittelohrerkrankungen, Ohroperationen, Tumore, Knalltraumen, Lärm, Blockaden und Zerrungen im Bereich
der Halswirbelsäule, Medikamente und physische Traumata sind als weitere Auslöser erhebbar gewesen.
Meistens jedoch hat der Tinnitus entweder fast unbemerkt begonnen oder ist ganz plötzlich aufgetreten, ohne dass
man dafür einen bestimmten Grund nennen könnte.
Für die Entstehung von Ohrgeräuschen gibt es in den seltensten Fällen eine organische
Erklärung. Es ist denkbar, dass körperliche, geistige, seelische und umweltbedingte Störfaktoren
sich soweit aufaddieren, bis einer davon das Fass zum Überlaufen bringt und die Störfaktoren in Summe
zum Tinnitus führen.
Die therapeutischen Erfahrungen scheinen diese These zu stützen. Durch vielfältigste
Maßnahmen sind Besserungen und ganz selten auch Heilungen des Tinnitus möglich.
Welche Methoden sich in meiner Praxis bewährten, möchte ich Ihnen in den weiteren Ausgaben
des MED.EX. Journals aufzeigen.
DR. MED. JOHANN FUCHS