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MED.EX. Erfahrungsaustausch
KOMBINATION VON AKUPUNKTUR UND MAGNETFELDTHERAPIE

Ein Beitrag von MR. Dr. med. Almut Lorenz, Fchärztin für Allgemeinmedizin, Sportmedizin,Homöopathie, D – Leipzig

Seit langem wird in unserer Praxis im Rahmen der Schmerztherapie die Akupunktur angeboten.

Wir haben oft besonders schwierige und schulmedizinisch austherapierte Patienten, wenn es um chronisch – degenerative Erkrankungen geht (Coxarthrosen, Gonarthrosen, Arthrosen und chronische Wurzelreizsyndrome). Der Gelenkverschleiß kann unter anderem durch schwere körperliche Belastung und statische Fehlhaltungen entstehen, indem es meist zu einem bindegewebigen Umbauprozess kommt.

Es zeigen sich Ernährungsmängel im Knochen- und Knorpelgewebe und der Abtransport der Schlackenstoffe ist nicht mehr gegeben. Ein chronischer Entzündungszustand wird so unterhalten. In diesen Fällen hat es sich seit einiger Zeit bei uns bewährt, nach den ersten fünf Akupunkturbehandlungen eine Magnetfeldbehandlungsserie zwischen zuschalten.

Die Magnetfeldtherapie ist durch ihre entspannende Wirkung bei den Patienten sehr beliebt. Wir verwenden hier meistens die Programme für Regeneration, die für den Bewegungsapparat gedacht sind und ein langfristiges Wohlbefinden erzeugen. Da durch die Therapie eine Verbesserung der Durchblutung und des Zellstoffwechsels bewirkt wird, kann es auch zur Regulation in der gestörten Grundsubstanz kommen.

Der psychische Stress, der sicherlich auch teilweise das jeweilige Krankheitsbild mit unterhält, wird abgebaut oder zumindest verringert. Die Patienten empfinden ein Wohlbefinden. Die ausklingenden Akupunkturbehandlungen bringen die vom Patienten ersehnte längere Schmerzfreiheit.


MR. Dr. med. Almut Lorenz

Fachärztin für Allgemeinmedizin – Sportmedizin, Homöopathie

D – Leipzig

WENN DIE SEELE ZWICKT

EIN BEITRAG VON DR. ISABELLA GAZAR / MEDIZIN POPULÄR

Kein Wunder, dass sich die dunkle Jahreszeit auf das Gemüt schlägt. Ein Blick aus dem Fenster genügt, und viele würden sich lieber zum Winterschlaf zurückziehen, als sich durch die Nebelwand zu kämpfen. Etwa 100.000 Menschen leiden in Österreich unter Herbst- und Winterdepressionen, besonders betroffen sind Frauen mittleren Alters. Sie klagen verstärkt über Konzentrationsstörungen, Antriebsarmut, Schwermut, gesteigertes Angstempfinden, Reizbarkeit und verringerte sexuelle Lust.

Warum aber hat die dunkle Jahreszeit so enorme Auswirkungen auf unsere Psyche ?

Der entscheidende Faktor ist der ständige Lichtmangel. Normalerweise wird Melatonin, ein Hormon mit einschläfender Wirkung -bei Dunkelheit ausgeschüttet – an dunklen Wintertagen aber verstärkt auch tagsüber. Die Folge : der Organismus fährt auf Sparflamme; wir fühlen uns müde und schlapp. Das Sonnenlicht wirkt aber nicht nur auf Schlafdauer und Schlafrhytmus, sondern auch auf den Hormonhaushalt und das Immunsystem. Das Licht wird dabei über die Netzhaut des Auges aufgenommen und in Form von Nervenimpulsen weitergeleitet.

Um den körperlichen Ursachen auf den Grund zu gehen, sollte man zuerst seinen Hausarzt aufsuchen. Dr. Heinz Bartsch, praktischer Arzt : „ Zuerst wird der Patient organisch genau durchgecheckt. Ein Blutbild muss gemacht werden, unter anderem, um eine Schilddrüsenunterfunktion als Grund für die Depressionen auszuschließen. Dann sollte festgestellt werden, ob in der Familie schon Fälle von Depressionen aufgetaucht sind. Wichtig ist auch die Frage nach der Frequenz, also wie oft die Depression auftritt. Kommt sie jeden Herbst, ist die Diagnose schon klarer.

Hilfe gegen Lichtmangel

Gegen Lichtmangel gibt es ein einfaches aber sehr effizientes Mittel: die Lichttherapie, die in Amerika entwickelt wurde. Eine Lampe ersetzt das Sonnenlicht. Das ausgesandte Licht entspricht dem Spektrum des natürlichen Tageslichtes, nur die schädliche UV-Strahlung wird ausgefiltert. Der Patient kann so direkt in die Lichtquelle schauen und somit die gesamte Strahlung über die Netzhaut aufnehmen. Die Intensität dieser Lichtquelle ist zirka sechs bis achtmal heller als die normale Raumbeleuchtung. Um der Winterdepression vorzubeugen, muss die Behandlung bereits im September bzw. Oktober beginnen. Eine dieser Sitzungen dauert zwischen 30 Minuten und zwei Stunden, die oft auf zwei Sitzungen am Tag aufgeteilt wird. In der Regel dauert die Therapie zwei bis drei Wochen. Nur in Ausnahmefällen muss sie über den ganzen Winter fortgesetzt werden. Nebenwirkungen gibt es im Normalfall keine; nur bei bestimmten Augenerkrankungen ist Vorsicht angebracht. Die Erfolgsrate ist sehr hoch; etwa 75 % der Betroffenen kann geholfen werden.

Doch nicht jeder kann in den Genuss einer Lichttherapie kommen. Zu selten sind die Plätze dafür, zu gering das Wissen darum und zu groß der

Ansturm darauf. Univ. Prof. Dr. Siegfried Kasper vom Wiener AKH : „ An meiner klinischen Abteilung für Allgemeine Psychiatrie der Universitätsklinik für Psychiatrie Wien gibt es dafür eine Spezialambulanz, bei der sich Patienten gerne melden können, um Erfahrung mit Lichttherapie zu machen. Leider wird diese Therapieform in Österreich noch nicht von den Krankenkassen übernommen, obwohl dies bereits in den USA sowie weiteren europäischen Ländern, z.B. der Schweiz und in Deutschland möglich ist!“




Dr. Isabella Gazar / Medizin Populär

 



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